Geschichte des Dt. Theaters

Das Deutsche Theater wurde im vorletzten Jahrhundert vom Architekten und Unternehmer Alexander Blum in der Schwanthaler Passage zu München erbaut. Im Jahr 1896 fand die feierliche Einweihung statt. Durch den Silvesterball im gleichen Jahr initiierte das Theater gleichsam seinen Status als Faschingshochburg der Stadt München.

Seitdem hat der einstmalige "Feenpalast" stürmische Zeiten erlebt. Nach den glanzvollen Höhepunkten in den 20er und 30er Jahren, als die musikalische Bühnenunterhaltung in Deutschland unter anderem mit den Comedian Harmonists grandiose Erfolge feierte, kam der jähe Untergang durch Nationalsozialismus und zweiten Weltkrieg. Die Vernichtung der jüdischen Kultur bedeutete auch einen Kahlschlag für das Genre des Musikalischen Unterhaltungstheaters. 1943 zerstörte schließlich ein Bombenhagel das Theatergebäude.

Doch die Münchner gaben ihr Deutsches Theater nicht auf. Sechs Jahre nach Kriegsende hob sich wieder der Vorhang im „Palast des Lächelns“. 1961 wird das Musical ‚West Side Story‘ mit sensationellem Erfolg aufgeführt.

Damit und mit zahlreichen, nachfolgenden Musical-Aufführungen begründete das Theater zudem seinen Namen als Musical-Bühne der Stadt. Mit einem bunten Programm und unter großer Präsenz der jeweiligen Showgrößen rundet das Theater während der Jahre seinen Unterhaltungsmix ab. Nach der renovierungsbedingten Schließung in den Jahren 1977 bis 1982 wird die Landeshauptstadt München Betreiberin der "Deutsches Theater München Betriebs GmbH". Die "Bühne der Stadt" setzte seit diesem Zeitpunkt Ihre Erfolgsgeschichte bis zum heutigen Tage fort.

Weitere Informationen zur Geschichte des Deutschen Theaters finden Sie hier: www.Deutsches-Theater.de

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